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 Julia Bornefeld´s Morphic Fields, Bildkompositionen mirkro, - und makrokosmischer Strukturen ermöglichen dem Betrachter einen Blick in eine aus der Wissenschaft bekannte Welt amorph strukturierter Formen.

Die Zusammenarbeit mit Filmkünstler Michael Beyer hebt ihre Betrachtungen auf eine audiovisuelle Ebene. Einer Osmose gleich, diffundieren zwölf Morphic Fields „Tusche-auf-Leinwand - Werke“ miteinander zu einer digital bewegten Filmbildkomposition.

Die eigens für den 14-minütigen Film komponierte Klangcollage unterstreicht die hypnotische Sogwirkung, der sich ständig verändernden Morphic Fields Bildwelten.

So öffnet der experimentelle Film die natürlichen Grenzen gemalter Oberflächen, zerlegt sie in ihre strukturellen Feinheiten und ermöglicht ein beinahe physisches Eintauchen in den Kosmos der Julia Bornefeld.

Assoziationen von unbekannten Welten überlagern sich mit Himmelskörpern, die jedoch nur im Auge des Betrachters entstehen und in Wahrheit Farbe und Gewebe sind.

Der Theorie des Biologen Rupert Sheldrake folgend, beeinflussen sich Organismen gegenseitig durch ihre bloße Anwesenheit, unabhängig von Zeit und Raum und bilden somit morphische Felder. Lebewesen lernen ohne Direktkontakt voneinander durch eine übergeordnete Verbundenheit und evolutionieren sich wechselseitig.


Inspiriert in Wirken und Weltanschauung von der Theorie Sheldrakes ist ein Gemeinschaftswerk entstanden, das den Blick des Betrachters in ein Universum lenkt das mehr ist als Tusche auf Leinwand.
videoclip: 3.04 min
concept: Julia Bornefeld
camera- editing - music: Alexander Ebner
production: Ebner Film
courtesy: Antonella Cattani contemporary art, Bozen

with kind support of: Prawneg & Wolf, Bruneck
polyphonic fields, Bruneck/Berlin
Kronplatz Seilbahnen AG, Bruneck
Freiwillige Feuerwehr, Reischach/Bruneck

Anlässlich des 59igsten Internationalen Klavierwettbewerbes Ferruccio Busoni, Bozen vom 21.08-30.08.2013 ist das Objekt final play II der bildenden Künstlerin Julia Bornefeld, ein schwarz verkohlter Klavierflügel, im Innenhof des Monteverdi- Konservatoriums Bozen ausgestellt.
In Zusammenarbeit mit Alexander Ebner ist der zum Objekt dazugehörige Videoclip final play entstanden. In poetisch, melancholischen Bildsequenzen dokumentiert der Videoclip die Deformation des Tasteninstrumentes durch einen Brand.
Zu der Kunstaktion wurde ein eigener Sound von Alexander Ebner entwickelt.
Der Videofilm zeigt eine Frau im eng anliegenden, schwarzen Ganzkörperanzug und hochhackigen Stiefeln im Stil der Geheimagentin Emma Peel bekleidet, die einen nicht sichtbaren Feind mit einer Pistole und Karate Gesten bedroht. Szenen aus einem Sexualakt blenden sich in ihre Erinnerung und nach und nach überschneiden sich ihre Drohgebärden zu einem absurden Kampf gegen sich selbst.
Stahl, Lichtfasern, Motor, Soundanlage. Musikalische Komposition von Sense of Akasha, 400 x 500 x 500 cm
Labyrinth Freiheit, Landesausstellung 2009, Festung Franzensfeste, Italien